Unsere Sprache, unser Denken

Sprechen und Denken stehen in einer engen Wechselbeziehung. Diese Erkenntnis hilft zum einen bei der Problemanalyse, zum anderen führt sie zu einem wertvollen methodischen Ansatz.

Gut gefragt ist gut gecoacht

Wie löse ich mein Problem? Gute Frage!

Entscheidungsprozesse begleiten und kreativ neue Lösungswege aufspüren – diese Leistung erbringe ich als Coach täglich. Wie aber findet man immer wieder Lösungen für schier unlösbare Probleme? Wie trifft man eine gute Entscheidung, wenn die Situation ausweglos erscheint? – Ein mächtiges Werkzeug ist der gekonnte und bewusste Umgang mit den beiden wichtigsten Frageformen: Entscheidungsfragen und Ergänzungsfragen.

Richard Feynman

RichardFeynman PaineMansionWoods1984 copyrightTamikoThiel bw

Richard Feynman, Träger des Nobelpreises für Physik 1965, war ein begnadeter Lehrer. Er ist dafür berühmt, die komplexesten physikalischen Zusammenhänge verständlich in Vorlesungen für Studienanfänger erklärt zu haben. Feynman stellte in einfachen Worten den Zusammenhang zwischen Verstehen und Verständlichkeit dar. Die folgende Anekdote veranschaulicht dies:

Seele und Schicksal

Mark Aurel

„Wie man sich bettet, so liegt man.“ Das sagt der Volksmund. Der römische Kaiser und Philosoph Mark Aurel prägte einen Satz, der im Grunde etwas ähnliches besagt: „Mit der Zeit nimmt die Seele die Farbe deiner Gedanken an.“ Dem, der unbequem liegt und dessen Seele düster gefärbt ist, werden solche Sprüche kaum helfen. Da ist die im Folgenden zitierte Anweisung, die angeblich aus dem Talmud stammen soll, schon wesentlich Zielführender: